IKIB - Interkulturelle Kooperation für ein internationales Berlin    Ein Projekt der "Initiative Wissen schafft Wohlstand für Berlin" in der Folge der BerlinStudie
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Gruppe "Dialog zwischen Kulturen und Generationen"

Beim IKIB-Open-Space im Oktober 2003 hatten einige Teilnehmer den Wunsch nach einer längerfristigen und regelmäßigen Möglichkeit zum Austausch formuliert. Es sollte um die Fragen gehen: Wie haben uns unsere je eigenen Lebenswelten, Erfahrungen und Denkweisen geprägt? Daraus hat sich eine feste Gruppe etabliert.

Die Gruppe hat sich für den Dialog-Ansatz nach David Bohm entschieden. Diese Form des Gesprächs erlaubt es, zu den Wurzeln unseres Denkens und damit unserer Sicht auf die Welt vorzustoßen.

2005 hat sie sich mit einer zweiten, 2001 gegründeten Dialoggruppe nach Bohm zusammengeschlossen.

Menschen zwischen 30 und Mitte 70 gönnen sich damit einmal im Monat den Luxus, fern vom alltäglichen Problemlösungsdruck die Facetten von Diversität im Gespräch zu erforschen und verstehen zu lernen. Sie setzen sich mit den vielfältigen Denkweisen und Lebenswelten auseinander, die entstehen, weil Menschen unterschiedliche Hintergründe und Erfahrungen haben. Weil sie geprägt sind durch ihre ethnische oder nationale Herkunft, durch ihre Religionszugehörigkeit, ihr Alter und Geschlecht, durch Behinderung, Bildung, sexuelle Orientierung und andere Einflussfaktoren.

Mit einer lernended statt einer wissenden Haltung, mit offenem Zuhören, Verlangsamen, von Herzen Sprechen wird eine Gesprächsatmosphäre geschaffen, die sich von einer Diskussion wesentlich unterscheidet. Es geht nicht um Schlagabtausch von Meinungen, sondern um das Erweitern der Wahrnehmung und ein tieferes Verstehen. So ist eine persönliche und vor allem fruchtbare Auseinandersetzung möglich, das Verständnis für Anderes kann wachsen, die Fähigkeit mit Anderen zu kommunizieren "ganz nebenbei" auch. Idealerweise soll dieser Dialog dazu führen, die Verschiedenheit in der Gruppe als Potenzial dafür zu nutzen, gemeinsam Neues zu denken - und zu tun.

Die Dialoggruppe trifft sich einmal monatlich und ist derzeit nicht für neue Interessenten offen. Sobald wieder Plätze frei sind, werden wir darüber an dieser Stelle informieren.

Literatur zur Einführung in den Dialog nach David Bohm:

Bohm David (1998): Der Dialog. Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen. Stuttgart, Klett-Cotta.

Bohm, David; Donald Factor & Peter Garrett (1991): Dialogue - A proposal. http://www.ratical.org/many_worlds/K/dialogueProposal.html [9. November 2007]

Bohm, David; Donald Factor & Peter Garrett (1991): "Dialog - Ein Vorschlag", Deutsche ‹bersetzung von "Dialogue - A proposal" von Hanna Mandl, 2000. http://thinkg.net/david_bohm/bohm_dialog_vorschlag.html [12. September 2008]

Buber, Martin (1995): Ich und Du. Stuttgart, Reclam. Original 1923.

Geiser, Christiane: Der Dialog nach David Bohm. Eine Einführung. Vortrag im transdisziplinären Studiengang "Wissenschaft und Weisheit", Universität Zürich, März 2000. http://www.gfk-institut.ch/pdf/a_cg_einf-bohm.pdf

Geiser, Christiane: Bericht über ein Experiment: Dialog-Gruppen. http://www.focusing-netzwerk.de/archiv18290/messages/7.htm [Link derzeit leider nicht aktiv, 9. November 2007]

Hartkemeyer, Martina & Johannes F. und L. Freeman Dhority (1998): Miteinander Denken. Das Geheimnis des Dialogs. Stuttgart, Klett-Cotta.

Hartkemeyer, Martina & Johannes F. (2005): Die Kunst des Dialogs. Kreative Kommunikation entdecken. Erfahrungen, Anregungen, Übungen. Stuttgart, Klett-Cotta.

Isaacs, William (1999). Dialogue and the Art of Thinking Together. A Pioneering Approach to Communicating in Business and in Life. New York, Random House.

Mehr zu unseren eigenen Erfahrungen mit dieser Methode sowie weitere Literatur sowie Links zum Thema finden Sie unter http://sigridpeuker.de/Dialog.html



Wir danken All on board für die Unterstützung dieser Reihe.



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